Mein Leben in Bildern

Wenn ich wüßte, dass ich morgen sterben würde, bliebe die Gewißheit, dass ich gelebt und gewirkt habe auf diesem Planeten - durch diese, meine Website.

 Ich habe irgendwo mal gelesen, das "WWW" habe sein eigenes, unauslöschliches "Gedächtnis". Alles was je im "Netz" dokumentiert wurde, wird gespeichert und ist somit (auch wenn es gelöscht wurde) unwiderruflich existent. Diese Logik kann beängstigend sein, andererseits macht sie uns User gewissermaßen "unsterblich". 

Mein physischer Leib mag verrotten, doch die Erinnerung an Selbigen in der Gestalt von Fotos und in Schriftform dokumentierte eigene Gedanken - und was noch wesentlich wichtiger ist, mein Wirken und mein Bewirken hier in dieser Welt und sei es scheinbar noch so belanglos, hat, auch wenn es auf den ersten Blick vielleicht eher unscheinbar sein mag, das Rat der Geschichte mit bewegt!

Und wer weiß, wenn ich mich das nächste Mal in einem anderen Körper inkarniere (rein hypothetisch selbstverständlich), vielleicht lande ich ja durch einen dummen Zufall auf dieser, inzwischen antiken Website und begegne mir selber oder vielleicht korrekter dem, was ich in meinem vergangenem Leben dargestellt habe. Meine Seele ist nach wie vor die Selbe, nur mein neuer Körper, mein Name und vielleicht auch mein Geschlecht haben sich verändert. Doch dies werde ich nicht wissen, da uns eine natürliche Barriere von der stofflichen und der feinstofflichen Existenz trennt und mich meine vergangenen Leben hat vergessen lassen. Ist es nicht beruhigender in dem Glauben zu leben, dass man nicht nur ein Leben hat? Lebt und stirbt es sich nicht leichter in dem Glauben, dass das Leben mit dem physischen Tod ganz und garnicht zu Ende ist? Ich denke, es gibt keinen schöneren Glauben!

Und dies hat nichts mit Religion zu tun, denn in Wahrheit gibt es sie nicht, die wahre Religion. Alles läuft auf ein und das selbe hinaus, auf diese unfaßbare, mit einem alles umfassendenen Bewußtsein ausgestattete Energieform, welche zwar alles trennt, aber letztendlich auch alles miteinander verbindet. Und dabei ist es völlig egal, ob man dieses Unfaßbare nun Gott, Allah, Jahwe, Brahman oder wie auch immer die "Götter" der verschiedenen Religionsgemeinschaften heißen mögen, nennt. Es zählt nur eins, das Rat des Lebens dreht sich immer weiter und der Aufenthalt auf diesen Planeten findet immer wieder statt, in Etappen, wenn man so will.

Und sollte es wider Erwarten doch anders kommen, mein Gott, dann merke ich es eh nicht mehr!

Eigentlich ein geiles Gefühl, nicht war!

 

 

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