Skyline von Leipzig

      

Eigentlich bin ich ja kein "richtiger Leipziger", denn ursprünglich bin ich ein "Merseburger" und das war ich von ganzen Herzen. Doch wie das Leben oft so spielt, ändert sich das Eine oder Andere im Leben und man wird zu dem was man ist; in meinem Fall ein Leipziger, aber wie die "Eingeborenen" sagen würden:" äbm geen rischtschor Leiptschor". Na egal, man ist das, als was man sich fühlt. Und ich bin (seit Juli 2001 übrigens schon) ein überzeugter und begeisterter Leipziger. Und da ich diese, meine Stadt so mag, fotografiere ich sie hin und wieder so, wie ich sie sehe und diese Stadtfotos sind mir eine Extraseite wert.

 

Beginnen möchte ich mit einen Blick auf den neuen Leipziger Rathausturm und das Cityhochhaus, oder besser als Weißheitszahn oder Uniriese bekannt, vom Clara-Zetkin-Park aus.

            

 

 

Und wem die Mühe nicht zu groß ist und vorausgesetzt man hat genügend Zeit mitgebracht, dem empfehle ich eine Begehung eines der beiden Bauwerke, denn von dort aus hat man einen unvergleichlichen Blick auf z.B. das Bundesverwaltungsgericht oder aber auf die beiden Giganten selbst.

 

         

 

           

 

              

 

 

           

 

 

                                             

 

 

Ja und weil es so schön war, gleich noch einmal das Ganze von unten aus gesehen. Übrigens, dass City-Hochhaus Leipzig am Augustusplatz ist mit 142,5 Metern und 29 Etagen das höchste Gebäude Leipzigs . Es entstand zwischen 1968 und 1972. Und bei Nacht sieht das ganze dann so aus wie im darauf folgenden Foto.

            

                                                   

 

 

Vielleicht war der eine oder andere schon mal in Leipzig, doch in der Weihnachtszeit entwickelt diese Stadt einen ganz besonderen Charme und das beginnt schon im Hauptbahnhof.

             

 

 

Und wenn wir schon mal beim Hauptbahnhof sind, unten seht ihr ihn in seiner ganzen Entfaltung. Übrigens, er zählt zu einem der größten Sackbahnhöfe der Welt. Der Hauptbahnhof an sich ist ja schon eine Attraktion für sich und vor allen die Frauen werden seine vielen Boutiquen zu schätzen wissen. Uns Männer interessiert dann schon eher der Saturnmarkt oder die "Fressmeile".

              

 

 

 

Unweit vom Bahnhof, in westlicher Richtung, befand sich eine riesige Freifläche. Diese war ursprünglich (zu DDR-Zeiten) bebaut mit 3 hässlichen Neubaublocks, die inzwischen abgerissen wurden und was demnächst mit einem riesigen Einkaufszentrum mit Geschäften, Wohnungen, etc. bebaut wird. Mit eingebunden wird die Fassade der "Blechbüchse", einem ehemaligen und über die Stadtgrenzen weit bekannten DDR-Warenhaus. Dieses wird momentan abgerissen. Die Fotos unten zeigen die Blechbüchse vorher, wärend des Abrisses im Juni 2010 und in den darauffolgenden Phasen der Wiederbebauung.

             

              

              

              

Ende September 2012 war es dann endlich soweit; die "Höfe am Brühl" wurden eröffnet. Nachfolgend einige Fotos, aufgenommen Ende Oktober 2012 - eine Stadt in der Stadt.

              

              

              

              

              

 

Auf dem Sachsenplatz im Herzen der leipziger City entstand 2004 der Neubau des "Museums der bildenden Künste". Die Architektur dieses Bauwerkes jedoch ist recht umstritten, schon weil diese Quaderform angesichts der zentralen Lage etwas deplatziert wirkt.

              

 

 

Unser Fußballstadion ist ein spektakuläres Bauwerk. Leider war ich nach der Fertigstellung selber noch nicht vor Ort. Man gelangt leider nur ins Stadion, wenn man Karten für eine Veranstaltung hat. Und nur von oben kann man erahnen wie eindrucksvoll dieser Ort ist.

              

 

 

Ein ganzes Ende vom Stadion entfernt liegt eine weitere Touristenattraktion, das Völkerschlachtdenkmal, welches an die Völkerschlacht bei Leipzig im Jahr 1813 erinnern soll. Es wurde nach 15 jähriger Bauzeit 1913 eingeweiht. Man kann das 91 m hohe Gebäude begehen, sollte aber wissen, dass man bis zur oberen Aussichtsplattform 500 Stufen zu bezwingen hat. Seit kurzem kann man allerdings mit einem Aufzug bis zur ersten Aussichtsplattform fahren.

              

                                                            

                  

 

Aber wenn wir schon einmal in dieser Ecke Leipzigs sind, dann können wir kurz Halt machen an 2 anderen Gedenkstätten. Links sieht man die russische Gedächtniskirche, welche für die 22000 russischen Soldaten erbaut wurde, die bei der Völkerschlacht 1813 bei Leipzig gefallen waren. Und das rechte Foto war eins der bekanntesten Symbole der DDR, das Leipziger - Messezeichen. Zu DDR-Zeiten war diese Messe das Tor zum internationalen Welthandel. Hier trafen sich nicht nur Händler aus "Ost & West", hier trafen auch 2 Ideologien aufeinander. Heute befinden sich auf dem alten Messeareal noch diverse kleine Händler und Ausstellungsräume, aber im Großen und Ganzen hat dieses Gebiet seine Bedeutung verloren. Die Leipziger Messe als solche gibt es nicht mehr. Dafür haben sich in den Jahren nach der "Wende" viele internationale und nationale Messen auf dem neuen Messegelände im Norden der Stadt etabliert.

                      

 

 

Für den alten Messestandort gibt es jetzt ein neues großes Areal im Norden Leipzigs, "die neue  Leipziger Messe". Auf dem unteren Foto sieht man allerdings nur eins der futuristischen Hallengebäude.

                

 

 

Unser nächster Stopp dieser Leipzigtour führt uns zum Leipziger Zoo. Ich habe hier bewußt auf die Abbildung von Tieren verzichtet. Dies würde auf dieser Seite zu weit führen und wäre eventuell später mal eine extra Seite wert. Das erst Foto zeigt den Eingangsbereich des zoologischen Gartens und das 2. Foto zeigt die sich noch im Bau befindende riesige Halle des neuen Gondwanalandes. Es ist eine Art Tropenhalle, in welcher die drei Kontinente Afrika, Asien und Südamerika mit ihrer Vegetation und Tierwelt vertreten sein werden. Die Eröffnung wird 2011 sein.

               

               

 

 

Doch nun zurück in die City. Ein weiteres markantes Gebäude ist, Fotos 1 - 3, das neue Rathaus, welches in der Zeit von 1899 bis 1905 erbaut wurde. Der Turm erreicht eine Höhe von knapp 115 m. Auf dem 2. Foto sieht man  die Rückseite des neuen Rathauses mit dem Ratskeller. Foto 3 schließlich zeigt den neuen Rathausturm aus einer eher weniger bekannten Perspektive, fotografiert vom Thomaskirchturm, im Verbund mit der Kuppel des Bundesverwaltungsgerichtes. Und im 4. Foto erblickt man den Marktplatz mit dem alten Rathaus + Foto 5 bei Nacht. Das Rathausgebäude erscheint auf dem Foto 4 perspektivisch etwas gebogen. In der Realität ist dies nicht der Fall und resultiert auf dem Motivprogramm "Panorama" meines Smarthphones. Das alte Rathaus entstand Mitte des 14. Jahrhunderts. Das genaue Datum ist nicht bekannt. Es wurde im Laufe der Zeit des öfteren umgebaut und erweitert.

              

              

              

                

              

 

 

Wir bleiben im Zentrum. Als nächstes sehen wir noch die Seitenansicht des alten Rathauses mit der benachbarten barocken alten Handelsbörse aus dem Jahr 1679. Gleich darunter sehen wir Selbige noch einmal aus einer anderen Perspektive, von der Naschmarktseite. Und nur ein paar Schritte gegenüber, über die Grimmasche Strasse, befindet sich die wohl bekannteste Passage Leipzigs, die Mädler-Passage mit Blick auf die 2 Bronzefigurengruppen mit Faust und Mephisto, bzw. die verzauberten Studenten aus diesem Werk Goethes und im Anschluß ein Blick in den Gastraum von Auerbachs Keller.

             

             

             

             

 

 

Weitere Sehenswürdigkeiten der City sind die 1496 neu erbaute Thomaskirche - Foto 1, mit dem beeindruckenden riesigen Schieferdach auf dem 2. Foto. Anschließend kann man bei einem Besuch im Cafehaus Riquet mit seinem orientalischen bis klassischen Cafehausstil eine Tasse Kaffee genießen - Foto 3. Das 4. Foto ist eher eine durch Zufall gemachte Aufnahme einer brütenden Krähe, aufgenommen vom Thomaskirchturm. Und ein Besuch des Barfußgässchens/Ecke Hainstrasse mit seinen vielen kleinen Kneipchen mit Freisitzmöglichkeiten am Tag - Fotos 5 und 6, und erst recht bei Nacht- Foto 7.

           

            

                

             

             

             

 

 

Wir verlassen nun den Marktplatz und begeben uns zu einem weiteren markanten Platz Leipzigs, dem Augustusplatz. Auf der einen Seite die 1960 eingeweihte neue Oper - 1.Foto, vis-a-vis das 1981 eingeweihte neue Gewandhaus - Foto 2.  und dem Krochhochhaus, Foto 3, aus dem Jahre 1928 mit dem auf dem Dach befindlichen, aus drei  Glocken bestehende Schlagwerk. Die Glocken werden von zwei 3,30 m großen Glockenmännern – die damals als das größte Turmschlagwerk der Welt galten – geschlagen - Foto 4 und 5 zeigt widerum das Cityhochhaus (inks) und das neu erbaute und einer Nachbildung der 1968 von der DDR-Regierung gesprengten Paulinerkirche mit Übergang zum Cityhochhaus - Foto 4. 

          

            

                                                          

            

 

            

 

 

Eine weitere interessante Stadtansicht und eher seltener auf Stadtaufnahmen Leipzigs zu finden, ist die Perspektive unten als Ensemble von Nikolaikirche (links), die quadratische Kuppel der Oper (mitte) und dem Krochhochhaus (rechts).    

             

 

 

Das nächste Foto zeigt den leipziger Funkturm (rechts), das Citywohnhochhaus mit dem Messeemblem auf den Dach (Mitte) und ganz links im Bild das Westin Hotel. Das 96 m hohe Gebäude wurde von September 1978 - Januar 1981 von einer japanischen Baufirma erbaut und diente zu "DDR-Zeiten" vorrangig als sogenanntes Valutahotel der Devisenbeschaffung und als Prestige - und Vorzeigeobjekt der damaligen SED-Parteiführung. Es hieß damals allerdings noch Interhotel Merkur. Nach der Wende (1993) wurde das Merkur zum Interkontinental Hotel und wurde 1994 für 43 Mio. D-Mark renoviert. Ab Ende 2002 wurde es zum Westin Hotel und hat 4 Sterne.

             

 

 

Leipzig hat durch seine Flüsse & Kanäle einige interessante Brücken vorzuweisen. Hier sieht man die Könneritzbrücke, erbaut 1869. Sie führt über die weiße Elster und verbindet die Stadtteile Plagwitz mit Schleußig.

          

 

          Rechts & links von der Brücke zu sehen, die Leipziger wohnen auch sehr gern am Gewässer.

           

 

 

Nördlich von der leipziger City, in Gohlis, befindet sich eine weitere kleine Augenweite Leipzigs, das Gohliser Schlösschen. Es wurde erbaut in den Jahren 1755/56, wurde allerding erst im Jahr 1770 vollendet. In diesem Schlösschen kann man sich sogar Trauen lassen, welches allerdings mit erheblichen Zusatzkosten verbunden ist. Und selbst die Hochzeitsparty kann man dort buchen, aber allein für 1800 € Saalmiete kann man schon fast die gesamte Partygemeinde  durchfüttern und ist somit für den "Normalbürger" eher unakzeptabel.

            

 

 

Das Palmgartenwehr, auch Elsterwehr genannt, ist ein beliebtes leipziger Ausflugsziel. Es befindet sich am südlichen Ende des Elsterbeckens (bezgl. der Flussrichtung). Das Palmengartenwehr wurde von 1913 bis 1917 als kombiniertes Walzen-/ Schützen-Wehr erbaut. Seinen Namen erhielt das Palmengartenwehr nach dem am westlichen Brückenlager befindlichen Palmgarten, einem 1893-1899 geschaffenem Vergnügungspark, der seit 1955 zum Clara-Zetkin-Park gehört.

            

 

 

Diesen Blick auf Leipzigs City kann man vom "Gipfel" des Fockeberges im Ortsteil - Südvorstadt bewundern. Der Fockeberg entstand ab 1947 aus den Trümmern und Ruinen Leipzigs und erhebt sich über 40 m vom Fuß des Berges. Insgesamt zählt der Fockeberg mit 153,3 m ü. NN zu einer der höchsten Erhebungen Leipzigs.

          

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